700 Jahre Josefshöhe

Das Leprosorium

Seit dem 13. Jahrhundert befand sich an der Stelle der heutigen Klosterkirche ein Leprosorium, bestehend aus kleinen, zellenartigen Wohnungen für die Aussätzigen, einer kleinen Lazaruskapelle und einem Obstgarten.

Nach dem Erlöschen der Lepra im 18. Jahrhundert wurde das Leprosorium als Gutshof verwaltet, dessen Einkünfte für wohltätige Zwecke verwandt wurden.

 

Kupferstich
1. Hälfte des
19. Jahrhunderts:

Blick über die Kölnstraße Richtung Bonn, rechts die Lazaruskapelle mit dem kleinen Gutshof, Rest des ehemaligen Leprosoriums.

Die Originalstatue des Hl. Lazarus
aus der ehemaligen Lazaruskapelle
(16. Jahrhundert) befindet sich heute
in der Klosterkirche (rechtes Bild).

 

 

 

 

 

An die Zeit des Leprosoriums erinnert in der Außenmauer der Kirche die Lazarusnische (links).

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