Unterrichts- und Erziehungsanstalt St. Joseph an der Höhe

1868 kaufte der Katholische Verein Bonn das Gut von der städtischen Armenverwaltung,
um hier die "Unterrichts- und Erziehungsanstalt St. Joseph an der Höhe" zu gründen.
Diese Gründung entwickelte sich in den Folgejahren zu einer ungeheuer erfolgreichen sozialen Institution,
in der bis zu 300 "Waisenkinder" vom Kindergarten an bis zur abgeschlossenen Berufsausbildung betreut wurden.

 (Die folgenden Bilder befinden sich im Atrium des Klosters. Besichtigung auf Anfrage mögllich.)

Ölgemälde von 1890 (1,5 x 2 m):

Blick auf die Unterrichts- und Erziehungsanstalt
St. Joseph an der Höhe.

Man beachte die detaillierte Straßenszene
mit den modernen Verkehrsmitteln!

Ölgemälde von 1903 (1,5 x 2 m):

Die Lehrwerkstätten.
Wirklich bewundernswert,
welche Berufschancen die Heimkinder hatten.

Ölgemälde von 1906 (1,5 x 2 m):

Die Anlage nach dem letzten Erweiterungsbau
(untere Bildhälfte, linker Teil).

 

Diese segensreiche Institution ging am Ende des 1. Weltkrieges bankrott, das Gebäude stand leer.
Der Redemptoristenorden, auf der Suche nach einer Gelegenheit, ein Gymnasium mit Internat für Ordensnachwuchs,
ein sogenanntes Juvenat, zu gründen, kaufte 1920 Haus und Gelände und eröffnete das Collegium Josephinum.